Aktuell ist die Kemptener Straße für den Verkehr gesperrt. Die Bauarbeiten konzentrieren sich noch auf den westlichen Teil. Die Fernwärmetrasse wird aber bis zur Meichelbeckstraße gelegt.
Unser Beitrag zur CO₂-Reduzierung
10. Sep. 2015 von Nikol
26. Aug. 2015 von Nikol
Anfang September beginnen die Bauarbeiten für den Ausbau der Kemptener Straße. Das Rathaus ist bereits seit 2009 als Abnehmer an das Fernwärmenetz angeschlossen. Nun wird die Trasse von dort aus durch die Kemptener Straße bis zur Meichelbeckstraße weitergeführt. Angeschlossen werden das Künstlerhaus und nahezu alle Gebäude der Kemptener Straße in Richtung Osten ab Deckelplatz.
9. Dez. 2014 von Nikol
Die Fernwärme Marktoberdorf wurde in 2014 energetisch bewertet. Durchgeführt wurde die Bewertung durch das Ingenieurbüro Stefan Sendl.
Hier nun die Ergebnisse:
1. Primärenergiefaktor
Der Primärenergiefaktor wurde nach FW 309-1 (Mai 2014) berechnet und beträgt:
Primärenergiefaktor f p,FW = 0,71
Das Ergebnis wurde in die Liste der fP-Bescheinigungen des AGFW aufgenommen.
2. Erfüllungsgrad EEWärmeG
Die Anforderungen an die Wärmelieferung nach § 3
in Verbindung mit § 7 und Anlage VIII EEWärmeG sind erfüllt? JA
10. Jan. 2014 von Nikol
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Marktoberdorf hat der Umweltausschuss im Dezember eine Energie- und Umweltleitlinie verabschiedet. Die Ziele dieser Leitlinie sind vielfältig und können nur zusammen mit den Bürgern erreicht werden. So sollen beispielsweise bis 2020 der CO2-Ausstoß um 40 Prozent verringert und die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie auf 120 Prozent gesteigert werden.
Die Stadt will mit insgesamt 40.000 EUR Projekte von Privatleuten und Firmen fördern, die dem Klimaschutz dienen. Dazu zählt auch der Umstieg auf Fernwärme!
Konkret und in Zahlen bedeutet dies für Fernwärme-Kunden:
Alle Kunden, die in den Jahren 2014 bis 2016 einen Fernwärmeanschluss legen lassen und/oder einen Fernwärme-Liefervertrag bei uns abschließen , erhalten von der Stadt Marktoberdorf einen Zuschuss in Höhe von 300 EUR.
Vor allem für Kunden, die bereits über einen Fernwärmeanschluss verfügen, ist dies eine wunderbare Gelegenheit endlich die Vorteile der Fernwärme zu nutzen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und dafür auch noch belohnt zu werden.
Der Antrag für Ihren Zuschuss stellen Sie bitte direkt bei der Stadt Marktoberdorf. Das Antragsformular erhalten Sie im Rathaus oder von uns bei Vertragsunterzeichnung oder Sie downloaden es hier.
Weitere Informationen zum Energie- und Klimaschutz der Stadt Marktoberdorf erhalten Sie auf der Webseite https://www.klimaschutz-marktoberdorf.de
14. Okt. 2013 von Nikol
Entsprechend der vertraglichen Preisgleitklausel passen wir die Preise jeweils zum 01. April und 01. Oktober an.
Aufgrund der gesunkenen Durchschnittspreise für leichtes Heizöl im ersten Halbjahr 2013 können wir die Arbeitspreise – also den Preis für die verbrauchte Wärme – deutlich senken. Die Staffelpreise sind somit ab 01.10.2013 um ca. 4,10 % niedriger als in den letzten 6 Monaten.
Unser aktuelles Preisblatt finden Sie unter Downloads.
30. Juli 2013 von Nikol
Im ersten Halbjahr 2013 hat sich einiges getan bei der Fernwärme. Die Struktur des Unternehmens wurde vollkommen neu gestaltet. Bisher hatte sich die Fernwärme Marktoberdorf aus drei Genossenschaften (Fernwärmegenossenschaft, Nutzergenosschenschaft und Bürgergenossenschaft) zusammengesetzt. Durch Formwechsel und Verschmelzung entstand die Fernwärme Marktoberdorf GmbH, die nun allein für das Fernwärmenetz, die Wärmeproduktion und die Versorgung der Kunden mit Wärme zuständig ist.
Durch Verschmelzung wurde die ehemalige Nutzergenossenschaft in die Fernwärme GmbH aufgenommen. Alle mit der Nutzergenossenschaft abgeschlossenen Verträge bleiben bestehen und behalten Ihre Gültigkeit. Vertragspartner ist nun der Rechtsnachfolger – also die Fernwärme Marktoberdorf GmbH.
Die Stadt Marktoberdorf ist alleiniger Anteilseigner an der Fernwärme Marktoberdorf GmbH.
Als Geschäftsführer der Fernwärme GmbH wurde Stadtkämmerer Wolfgang Guggenmos berufen.
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Aufsichtsratsvorsitzender ist der 1. Bürgermeister Werner Himmer. Sein Vertreter ist das Aufsichtsratsmitglied und 3. Bürgermeister Axel Maaß. Weitere Aufsichtsratsmitglieder sind die Stadträte Carl Singer, Manfred Eigler und Ulrike Wieser.
30. Juli 2013 von Nikol
Die Fernwärme hat im Jahr 2012 kräftig investiert. Nach der Insolvenz der Futtertrocknung Ruderatshofen musste sich die Fernwärme ein neues Konzept der Wärmebeschaffung überlegen. Herausgekommen ist die Idee, keine Wärme mehr zu kaufen, sondern selbst zu produzieren.
Dazu wurden sieben gasbetriebene Blockheizkraftwerke an verschiedenen Standorten in Marktoberdorf aufgestellt. Die bisherige Spitzenlastzentrale der Fernwärme wurde aufgerüstet mit zwei Pelletskesseln, ein ehemaliger Ölbrenner wurde umgerüstet auf Gas. All diese Installationen wurden von April 2012 bis Januar 2013 durchgeführt. Dazu musste eine programmierbare und von außen steuerbare Prozeßleittechnik aufgesetzt werden, um das Zusammenspiel aller Erzeugungsanlagen effektiv und kosteneffizient gestalten zu können.
Nach der langen und harten Winterperiode können die Investitionen der Fernwärme als Erfolg verbucht werden. Es gab keine Engpässe bei der Wärmeversorgung.
Alles in Allem also ein erfolgreiches Projekt mit dem Ergebnis, dass die Fernwärme nun zu 60 Prozent regenerativ produziert wird.
31. März 2012 von A.Reichelt
Wie Vertreter der Fernwärmegenossenschaft bei einem Pressegespräch erläuterten, sei ein vorliegendes Angebot von „Brennpunkt Energie“ aus wirtschaftlicher Sicht nicht akzeptabel gewesen. Daher erzeugt die Genossenschaft nun selbst mit Hilfe mehrerer dezentraler Anlagen Strom und Wärme: Zu 70 Prozent aus erneuerbaren Energien, wie es hieß. Dieser Anteil soll jedoch ausgebaut werden.An Preiszusagen gebunden
Die Genossenschaft sei ihrerseits bei ihren Abnehmern an Preiszusagen bis 2019 gebunden, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft, Bürgermeister Werner Himmer. Der Preis für die Fernwärme sei an die Holz- und Gaspreisentwicklung gekoppelt. Eine Erhöhung sei also nicht ohne Weiteres möglich und mit dem letzten Angebot von „Brennpunkt Energie“ für die Genossenschaft nicht wirtschaftlich.
Wie Hubert Schmid, Inhaber des gleichnamigen Bauunternehmens, kurz nach dem Pressegespräch erläuterte, hätten mit ihm keine Gespräche stattgefunden, nachdem die Firma das Angebot abgegeben hatte. Neu war ihm auch, dass der Vertrag nach dem 31. März hinaus nicht erneuert werden soll. Deshalb, so Schmid, könne er dazu auch nicht mehr sagen.
Laut Himmer hat inzwischen ein Gespräch stattgefunden. Allerdings war Schmid gestern dazu für unsere Zeitung telefonisch nicht zu erreichen. Einstimmig zugestimmt, so Himmer, hat den neuen Plänen der Genossenschaft – die Stadt ist darin Haupteigner – bereits der Marktoberdorfer Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung.
Dabei werden ab 1. April bestehende Anlagen in städtischen Einrichtungen genutzt, die der Kraft-Wärme-Kopplung dienen, wie Stadtbaumeister Peter Münsch erläuterte. Gleichzeitig sollen neue eingebaut werden. Ziel der Genossenschaft sei, die Versorgung mit Fernwärme nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern sogar weiter auszubauen.
Der Anteil an regenerativer Energie soll laut Münsch im Laufe der Jahre erhöht werden, wenn zum Beispiel einer der zwei gasbetriebenen Heizkessel – in der Mittelschule – in einigen Jahren altersbedingt ersetzt werden muss und dann auf Pellets umgerüstet wird.
Wärme und Strom
Ein entscheidender Grund bei der einstimmigen Entscheidung im Stadtrat sei gewesen, dass die Genossenschaft neben der Wärme nun auch den Strom selbst gewinnt, sagte Axel Maaß, Vorstandsmitglied der Genossenschaft. Die erzeugte Wärme fließe zu 100 Prozent in die Fernwärme, deren Leitungsnetz sich über 3,7 Kilometer erstreckt. Der Strom fließe in die stadteigenen Gebäude, der Überschuss ins Netz. Der werde vergütet.
Der Genossenschaftsbeauftragte Carl Singer erinnert daran, dass mit dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) Ziel sei, bis zum Jahr 2020 ein Viertel der Energie aus Kraftwärmekopplung zu gewinnen. Damit sei Marktoberdorf mit den Neuerungen ab 1. April auf einem zukunftsfähigen Weg.
Ein Infogespräch für die Fernwärmeabnehmer findet laut Himmer am 17. April statt.
Quelle: Allgäuer Zeitung https://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/marktoberdorf/Marktoberdorf-genossenschaft-fernwaerme-kosten-Marktoberdorfer-Genossenschaft-entschliesst-sich-zu-Eigenproduktion-von-Fernwaerme;art2762,1114524
1. Nov. 2011 von A.Reichelt
Der 43 Jahre alte Heizungs- und Sanitärtechniker mit Erfahrung als Bauleiter in einem Ingenieurbüro ist deshalb die erste Adresse für die Kunden der Genossenschaft. „Ich denke, das ist eine gute Kombination“, sagt Angelika Reichelt.
15. Okt. 2011 von A.Reichelt
Ab Dienstag, 18. Oktober, ist vorgesehen, die Straße im Bereich der scharfen Kurve an der Bahnunterführung für mehrere Wochen zu sperren. Der Supermarkt bleibt jedoch anfahrbar.
Vor einem halben Jahr wurde die Leitung unter den Bahnlinie durchgepresst und eine Halle des Küchengeräteherstellers Rösle angeschlossen.
Nun solle auch das Hauptgebäude mit der Wärme aus der Futtertrocknungsanlage bei Ruderatshofen versorgt werden, berichtete Peter Barnsteiner vom Stadtbauamt. Und weil die Straße schon einmal offen ist, werde auch eine Wasserleitung verlegt.
Die Vollsperrung dauert voraussichtlich bis 8. November. In dieser Zeit muss sich der Verkehr einen anderen Weg durch die Stadt bahnen.
Diese Wochen nutzt die Stadt gleich, um die Johann-Georg-Fendt-Straße zwischen Micheletalweg und Kurve zu sanieren. Weil sie einer Schlaglochpiste ähnelt, soll der Asphalt ausgebessert werden. Daher sei dieser Abschnitt nur für Anlieger frei. Doch auch sie müssten mit Behinderungen rechnen.
Ab 8. November halbseitig
In der zweiten Novemberwoche sollen die Leitungen im Boden liegen und das Loch wieder aufgefüllt sein. Trotzdem müssten an ihnen noch weitere Arbeiten ausgeführt werden.
Um die Nerven der Verkehrsteilnehmer und die der Anwohner auf der Umleitung nicht über Gebühr zu belasten, soll die Johann-Georg-Fendt-Straße ab 8. November wenigstens halbseitig freigegeben werden. Ab 19. November soll der Verkehr dann wieder ungehindert rollen.
Allerdings hängt dieser Zeitplan unmittelbar mit den Bauarbeiten in der Bahnhofstraße zusammen. „So lange sie nicht fertig ist, können wir die Johann-Georg-Fendt-Straße nicht schließen“, sagt Barnsteiner. Doch auf ihr soll es eigentlich ab heute heißen: „Freie Fahrt.“